Sonntag, 19. Juni 2022

Urlaub auf dem Hausboot Hausbootrundreise 2022

Unsere Hausbootrundreise 2022

Mit der Doerak „Guys and Dolls“

von Holiday Boatin durch Friesland




Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,


meinen Bericht über unsere 3. Hausbootrundreise durch Friesland beginne ich eher schmunzelnd! Warum?

Ja, weil ich meinen ersten Blogbeitrag über unseren ersten Hausbooturlaub im Jahr 2016 eigentlich mit den Schlusssätzen „Ob ich noch mal eine Hausbootrundreise durch Friesland machen werde? Hmm… ich denke nicht!“ beendet habe.


Im April 2022 war es also soweit, wir urlaubten zum 3. Mal auf einem Hausboot!


2016 erkundeten wir mit Fenke von Friesland Boating Friesland

https://bloggmaus.blogspot.com/2018/07/hausbootrundreise-friesland.html

2017 mieteten wir die Doerak „South Pacific“ über Holiday Boatin und urlaubten in Friesland

https://bloggmaus.blogspot.com/2018/10/holiday-boatin.html

2022 buchten wir erneut über Holiday Boatin und schipperten durch Friesland mit der Doerak „Guys and Dolls“



~~~ Buchung & Preise & wichtige Vorbereitungen ~~~

Da wir bereits 2017 sehr gute Erfahrungen mit dem Hausbootvermieter Holiday Boatin gemacht hatten stand für uns von vornherein fest auch jetzt wieder dort zu buchen.

Unser Reiseziel Friesland stand auch fest nachdem wir letztes Jahr an der Ostsee und in Frankreich campen waren sollte es 2022 mal wieder was komplett anderes werden.


Eigentlich wollten wir auch wieder die South Pacific reservieren, leider war diese aber für fast das komplette Jahr 2022 ausgebucht.

Wir planten unseren Urlaub im Oktober 2021 und dachten eigentlich nicht dass es eng werden würde ein tolles Boot zu mieten. Eigentlich wollten wir im Mai 2022 verreisen aber da sah es buchungstechnisch schon richtig knapp aus.


Nach eifrigem Boote anschauen auf der Homepage von Holiday Boatin (LINK) und hin- und herüberlegen entschieden wir uns für die Doerak LX 911 AK mit dem netten Namen „Guys and Dolls“.

Dieses Hausboot erschien uns als genau richtig für einen tollen Hausbooturlaub!

Wir reisen nur zu Zweit (also mein Mann und ich) und mit an Bord ist auch unser kleiner Hund Bronco.

Wichtig war uns also dass es kein Riesenboot für 10 Personen ist, dass es modern ist und dass es bequem zu fahren ist. Daher gefiel es uns besonders gut, dass alle Boote von Holiday Boatin mit Bug- und Heckstrahlruder ausgestattet sind.






 

Die genauen Details über das Hausboot „Guys and Dolls“ könnt ihr hier einsehen:

https://www.holidayboatin.nl/de/unsere-flotte/65-doerak-lx-911-ak


Das Interessante ist, dass in Friesland sämtliche Hausboote bis 15m Länge von Personen ab 18 Jahren gemietet und auf den Binnengewässern gefahren werden dürfen, ohne dass ein Führerschein erforderlich ist!


Bezahlt haben wir für den Reisezeitraum 11. bis 22. April 2022 (12 Tage) Euro 1.523,00!

Dieser Preis umfasst die Bootsmiete und beinhaltet auch die Endreinigung und die Gebühr für unseren Hund (Euro 30,00).


Hinzu kommen Extras wie Hafengebühren, Brückengelder und nicht zu vergessen der Dieselverbrauch welchen man bei der Rückgabe des Bootes begleichen muss.



Hier mal unsere Extrakosten:

Bruggeld: Euro 10,00 (teilweise muss man „Bruggeld“, also eine Brückengebühr bezahlen wenn es sichum eine Klappbrücke handelt, die für das Boot geöffnetwerden muss)


Hafengebühren: Euro 145,26 (Gebühren für das Bootanlegen und übernachten teilw. inklusive Strom / Sanitärgebäudenutzung, teilweise muss man das auch noch extra bezahlen)


Diesel: Euro 219,45 (Kosten für den verbrauchten Diesel während der Tour, wir hinterlegten vor Reisenatritt 400,00 Kaution und bekamen dann quasi 180,55 zurück, also Kaution minus Spritverbrauch)


Die kompletten Kosten welche quasi das Hausboot betreffen waren also Euro 1.897,71.



Nun zu den Reisevorbereitungen:

Da wir nicht nur einen Hund haben (welcher mit in Urlaub kommt) sondern auch Katzen und Fische organisierte ich natürlich als erstes eine Tierbetreuung für unsere Abwesenheit. Zum Glück hatte meine Freundin im April Zeit und das quasi „größte Urlaubsproblem“ war prompt gelöst.


An Kleidung packt man am Besten alles ein da man in Friesland nie so Recht im Vorfeld weiss wie das Wetter wird. Also lange Hosen, T-Shirts, Pullis, Jacken, Regenjacken etc. Auf kurze Sommersachen kann man natürlich verzichten wenn man im April dort urlaubt.


An Medikamenten nahm ich nur das Wichtigste mit (Schilddrüsentabletten, Allergietabletten, Schmerzmittel) falls man im Urlaub krank wird findet man eigentlich in fast jedem Ort eine Apotheke und sogar in den größeren Supermärkten kann man Schnupfenmittel, Durchfalltabletten, gängige Schmerzmittel und so einkaufen.


Es ist sehr empfehlenswert sich bereits im Vorfeld eine grobe Route zusammen zu stellen.

Friesland hat einige schöne Städte und Gegenden und unter der Berücksichtigung der Fahrzeiten haben wir dann eine zwölftägige Route zusammen gebastelt.

Die normale Fahrgeschwindigkeit liegt mit einem Hausboot zwischen 6 und 10 km/h. Oft ist man also nicht viel schneller als ein Fußgänger unterwegs.


Unsere geplante Route sollte von Sneek über Lemmer, Heerenveen, Akkrum, Terherne, Grou, Leeuwarden, Harlingen, Bolsward, Makkum, Workum, Stavoren, Heeg, Balk, Woudsend, Sloten, Langweer zurück nach Sneek führen.


Natürlich kam einiges ganz anders als im Vorfeld geplant!

Hausbootfahren setzt Phantasie, Spontanität und Fröhlichkeit voraus. ;-)

Da sitzt man dann auch mal eifrig wie wir abends und kippt spontan die halbe Route über Bord und beschliesst doch anders zu fahren. 

 

Hier der Link zur Route, da könnt ihr alles genauer anschauen:

Route auf Google Maps


Warum und wieso und welche Städte wir tatsächlich besuchten erfahrt ihr nun in meinem Rundreisebericht welchen ich Anhand meines Reisetagebuches schreibe:



~~~ Unsere Hausbootrundreise 2022 - Mit „Guys and Dolls“ durch Friesland ~~~

*** Sonntag, 10.04.22 – Nürtingen nach Gelsenkirchen:

Der Bootsverleih Holiday Boatin befindet sich in Sneek (Niederlande, Friesland) und von unserem Wohnort Nürtingen aus sind es 673 km. Eine Strecke welche wir durchaus am Stück hätten fahren können. Aber meine Freundin Verena wohnt in Gelsenkirchen und da wir dort quasi fast vorbei fuhren bot es sich an dort einen Zwischenstopp einzulegen und dann am nächsten Tag weiter nach Sneek zu fahren. 

 


*** 1. Tag – Montag, 11.04.22 – Gelsenkirchen nach Sneek:

Vormittags gegen halb elf fuhren mein Mann, unser Hund Bronco und ich los und erreichten gegen 14 Uhr Sneek bei schönstem Wetter! Da unser Hausboot erst ab 15 Uhr zur Verfügung stand gingen wir davor noch im Sneeker Jumbo Supermarkt einkaufen. Die Zentrale von Holiday Boatin passierten wir dann um 14.45 Uhr. Wir wurden sehr freundlich begrüsst und zügig wurden alle Formalitäten geklärt. 

 


 

Nun verstauten wir unser Gepäck in den praktischen Gepäckwagen welche vor Ort zur Verfügung stehen, fuhren damit zum Boot und packten dann unser Reisegepäck aufs Hausboot. Während mein Mann eine ordentliche Einweisung über alles Wichtige über das Hausboot bekam begann ich schonmal gemütlich auszupacken und mich ausgiebig auf dem Boot umzuschauen. Die Einweisung fiel kurz aus da mein Mann ja bereits öfters Hausboot Erfahrungen sammeln konnte. Nach einer kurzen Probefahrt mit dem Mitarbeiter von Holiday Boatin bekamen wir das Okay und unsere Hausboot Tour konnte beginnen!


Gegen 16 Uhr legten wir ab vom Holiday Boatin Anlegehafen und schipperten los gen Sneek.

Wir hatten uns bewusst dafür entschieden an unserem 1. Tag nur ein kurzes Stück zu fahren damit wir im Anschluss erstmal ankommen, auspacken, was essen und den 1. Urlaubstag gemütlich ausklingen lassen konnten.

 


In Sneek legten wir mit unserer Doerak direkt hinter dem Sneeker Wassertor (De Waterpoort in Sneek) an, ein wirklich richtig schöner Anlegeplatz! Man legt zentral in der Nähe des Sneeker Zentrums an und dennoch ist es total ruhig. Mein Mann ging kurz Gassi mit unserem kleinen Bronco und ich packte den Rest aus und verstaute alles. Gar nicht so ganz leicht, ein Hausboot besitzt ja keinen großen Kleiderschrank und Kommoden so wie man das zu Hause oder in Hotels gewohnt ist. Da wir leidenschaftliche Camper sind sind wir das aber zum Glück gewohnt. Mittlerweile war es abends halb sieben und wir hatten einen Bärenhunger. Das 1. Mal kochen auf unserem Hausboot „Guys and Dolls“ stand bevor. Da die Küche wirklich mit allem ausgestattet ist was man so braucht klappt das sehr gut! Gehaktstaaf mit Krieltjes gab es heute zum Essen, also quasi Hackfleischrollen mit Kartoffelkugeln. 

 


Nach dem Essen machten wir noch einen schönen Spaziergang durch die Stadt und schauten uns auch den Brunnen von Fortuna von Stephan Balkenhol an. Zurück auf dem Hausboot war es relativ kühl, nur 16 Grad im Innenraum, wir vermissten unseren kleinen Heizlüfter welchen wir beim Campen immer dabei haben und drehten die Schiffsheizung auf. Gegen 22:30 Uhr gingen wir 3 ins Bett und obwohl es wirklich nachts eisig kalt war schliefen wir relativ gut.

 


 

*** 2. Tag – Dienstag, 12.04.22 – Sneek nach Lemmer:

Um 8:50 Uhr standen wir auf und freuten uns dass draußen total schönes, sonniges Wetter herrschte. Nach einem ausgiebigen Frühstück wollte mein Mann eigentlich den Sanitärbereich im Sneeker Hafengebäude ausprobieren und dort duschen gehen. Enttäuscht kam er zurück, der Sanitärbereich dort war furchtbar und sehr dreckig.

Von 10 bis 12 Uhr bummelten wir durch die Sneeker Innenstadt! Wir besuchten den dortigen Markt welcher eher klein war bzw. wenige Marktstände aufwies. Vielleicht lag es daran dass es erst April war, vor Jahren als wir den Markt mal im Mai besuchten war er um einiges größer. Wir kauften leckeren Käse und Eier und suchten dann noch ein nettes Tiergeschäft auf!

Heute, am 12.04. hatte schliesslich unser kleiner Bronco seinen 6. Geburtstag!

Im Zooladen suchte er sich ein knuffiges Stofftier aus welches wir liebevoll Sneeky tauften. In einem anderen Laden besorgte mein Mann noch etwas Deko damit wir heute Nachmittag auch schön Geburtstag feiern können mit unserem Bronco.

Nach 3 km Stadtbummel kehrten wir zum Hausboot zurück, mein Mann absolvierte noch einen Drohnenflug übers Sneeker Wassertor und gegen 12:30 Uhr legten wir ab und fuhren weiter gen Lemmer.

 


Kurz vor Sloten legten wir gegen 14:30 Uhr eine kleine Rast ein, gingen Gassi und vesperten was.

 


Lemmer erreichten wir dann um 16:45 Uhr, wir waren sehr aufgeregt, unser 3. Aufenthalt in Lemmer und jedes Mal waren wir aufs Neue beeindruckt von dieser tollen Stadt. Man legt nämlich dort so richtig mitten drin an auf dem Kanal und kann schön das bunte Treiben vom Schiff aus beobachten. Von halb sechs bis halb sieben machten wir einen schönen Spaziergang! Zuerst ging es ans IJsselmeer wo Bronco so richtig Spaß hatte im Sand zu toben. In Lemmer am IJsselmeer ist es einfach wunderschön, der lange Strand und das blaue Wasser, man fühlt sich tatsächlich wie am Meer. Das IJsselmeer ist aber kein Meer sondern der größte See in den Niederlanden! Danach schlenderten wir noch zum Leuchtturm welcher sich an der Hafenausfahrt befindet und nahmen dort Platz auf einem Bänkchen und genossen einfach die Ruhe und traumhafte Umgebung.

 




Gegen 19 Uhr kehrten wir zum Hausboot zurück und es gab Abendessen. Heute gab es einen Hackfleisch-Kartoffel-Zucchini Eintopf und es schmeckte total lecker.

Mittlerweile war auch der Wohnraum im Hausboot richtig toll geschmückt mit Luftballon und Girlande und wir feierten noch ein wenig Broncos 6. Geburtstag. 


 
 

Um 23 Uhr ging es ins Bett, diese Nacht war ich so schlau und lies einfach meine Jogginghose zusätzlich zum Nachthemd an. Wohlig warm lässt es sich einfach besser schlafen.



*** 3. Tag – Mittwoch, 13.04.22 – Lemmer nach Heerenveen:

Als wir gegen 7:45 Uhr aufstanden war das Wetter noch trüb und bedeckt. Nach dem Frühstück probierten wir das 1. Mal die Dusche auf dem Hausboot. Auf dem Boot duschen ging überraschend sehr gut, wesentlich besser als in unserem Wohnwagen. Man hat ausreichend Platz und heißes Wasser, nur der Wasserdruck ist nicht arg üppig. Danach muss man auch ziemlich viel trockenwischen und wieder alles hinräumen was man zuvor in Sicherheit brachte. Dusche, Toilette, Waschbecken und so befinden sich hier alles zusammen in einem kleinen Raum. Nächstes Mal würde ich auf jeden Fall mehr große Handtücher und Lappen mitnehmen zum Aufwischen.



Von 10:30 bis 11:15 Uhr machten wir einen schönen Ausflug zur Schleuse in Lemmer. Mein Mann lies seine Drohne fliegen während ich mit Bronco ein bisschen spazieren ging und das mittlerweile warme und sonnige Wetter genoss. Im Anschluss gingen mein Mann und ich noch kurz im Jumbo was einkaufen bevor wir dann mit dem Boot ablegten, weiter ging es heute nach Heerenveen.

Das Wetter wurde wieder schlechter und kurz vor 14 Uhr hatten wir unseren ersten kräftigen Regen.

Nun passierten wir die 1. Brücke bei welcher man sich eigentlich per App anmelden muss damit sie aufgeht. Leider funktionierte die App hier gar nicht. Irgendwann öffnete sich jedoch zum Glück die Brücke, keine Ahnung ob ein Boot hinter uns das aktivieren konnte, muss wohl aber so gewesen sein.

 


Um Viertel nach Drei legten wir zur Pause an einer kleinen Insel auf dem Tjeukemeer an. Dort hatten wir richtig Spaß, quasi die komplette Insel für uns alleine und Bronco hatte so richtig Freude in der Wiese auf und ab zu rennen.

Eine Stunde später ging es weiter und tada, die 1. Spinne war da :-) Die vielen Spinnen on Board waren ja während unserer 1. Hausbootrundfahrt ein großes Problem warum ich sowas gar nicht mehr machen wollte ;-) Und wo eine Spinne ist ist auch gleich die Nächste :-/ Zu meiner Freude blieb es aber fast die ganzen 2 Wochen Urlaub bei so ziemlich genau diesen beiden Spinnen an Bord.


Die Weiterfahrt gen Heerenveen zog sich nun ein wenig und war eher unspektakulär. Kurz vor dem Ziel mussten wir dann noch ewig warten bis endlich der zuvor per Anruf bestellte Brückenwächter kam um diese zu öffnen. 

 


Um 18 Uhr legten wir dann mit dem Hausboot in Heerenveen an.

Furchtbar! Laut! Nichtmal Stromanschluss! … Meine Nerven lagen blank. So hatte ich mir das aber nicht vorgestellt. Wir haben in Heerenveen zentral angelegt, dort haben gerade mal 4 Boote Platz, es gibt kein Sanitärgebäude, viel Straßenlärm, kein WLAN. 1 Stromverteiler gab es aber auf der anderen Kanalseite. Gut, man übernachtet dort kostenlos aber der Rest las sich im Vorfeld irgendwie anders.

Gegen halb sieben brachen wir zu einem Stadtbummel auf, Heerenveen besitzt eine sehr große Fußgängerzone mit zahlreichen Läden und auch Restaurants und Cafes.

Anschließend liesen wir uns ein Spicy Lemon Schweinesteak mit Bohnensalat auf unserem Hausboot schmecken und gingen dann nochmal kurz spazieren.

 





Ins Bett ging es gegen halb elf und mit nur 11 Grad Innentemperatur war es eine sehr eisige Nacht.



*** 4. Tag – Donnerstag, 14.04.22 – Heerenveen nach Grou über Akkrum und Terherne:

Aufgestanden sind wir gegen 8:30 Uhr und danach gab es erstmal Frühstück. Mein Mann besuchte dann noch kurz den Bahnhof in Heerenveen um Fotos für seinen Blog

 https://bahnalltag.blogspot.com/2022/04/Bahnhof-Heerenveen.html 

zu machen. Um Viertel nach Zehn legten wir ab, von Heerenveen sollte es heute über Akkrum und Terherne nach Grou gehen.

 


Um halb elf legte ich erstmal einen Sturzflug hin, ich wollte die seitlichen Bootstüren hochkrempeln und was kam heraus? Eine Spinne!

 

Die Fahrt war wunderschön! Die Sonne lachte und vom Boot aus bewunderten wir die tolle Landschaft. Vorbei ging es an Wildvögeln, Gänsen, Pferden, Kühen. Um 12:20 Uhr legten wir mit unserem Hausboot in Akkrum an. Ein wirklich sehr schöner Ort. Wir machten einen gemütlichen Spaziergang vorbei an der Akkrumer Coopersburg weiter zum Stadtgarten.

Dort hatten wir richtig Spaß, unser Yorkinese entdeckte einen Mähroboter und hatte so richtig Freude daran. Im Imbiss Smik & Smak holten wir uns Kroket und Pommes zum Essen und nahmen an einem Kanal gemütlich Platz. Die Pommes waren sehr gut, das Kroket war eher nicht so unseres. In den Niederlanden ist die Fleischkrokette (niederländisch: Vleeskroket, oft nur Kroket) ein beliebter Imbiss. Die Füllung besteht hier aus einem Ragout aus – teils fein zerkleinertem – Fleisch mit Bouillon, Gewürzen, Kräutern, Butter und Mehl. Nein, das muss ich kein 2. Mal essen.

 





 

Bei richtig schönem, sonnigem Wetter legten wir um 14:05 Uhr ab und fuhren weiter gen Terherne. Bronco hatte inzwischen beschlossen dass sein Lieblingsplatz vorne hinter der Bootsscheibe ist, eifrig machte er Männchen wenn er was Tolles sah und das sorgte für entzückte Blicke bei Spaziergängern und anderen Bootsurlaubern. 

 

Terherne erreichten wir um Viertel nach Drei, wir besichtigten es jedoch nur vom Boot aus da es eher unspektakulär wirkte und nur über kostenpflichtige Anlegeplätze verfügt. 


 

Um 16:10 Uhr kamen wir in Grou an und fanden einen sehr schönen Anlegeplatz in erster Reihe vorne am Wasser. Eine halbe Stunde später mussten wir jedoch umparken. Der Hafenmeister machte uns darauf aufmerksam dass der Liegeplatz nur für große, lange Schiffe sei. Wir sollten unser 9 Meter langes Hausboot an einem kürzeren Anlegeplatz fest machen. Aber auch dort war es traumhaft schön. Man sah lauter andere Schiffe vorbeifahren, überall Wasser, Natur, so richtig Urlaubsfeeling! Da das Boot nur an einem Holzsteg befestigt wird und aufgrund der vorbeifahrenden Schiffe lag das Hausboot allerdings unruhig und schaukelte oft. Wir machten nun einen kleinen Spaziergang durch das beschauliche Grou und gingen im Anschluss noch etwas einkaufen. Anschließend duschten wir noch im Sanitärgebäude im Hafen von Grou was total sauber und in einem prima Zustand war. 

 




 

Abends diskutierten wir noch ein wenig darüber ob wir unsere Route umswitchen sollten beschlossen aber am Plan festzuhalten.

Gegen 23 Uhr fielen wir müde ins Bett, die Nacht war wieder mal eisig kalt.



*** 5. Tag – Freitag, 15.04.22 – Grou nach Leeuwarden:

Relativ früh, bereits um Viertel nach Sieben wurden wir wach, frühstückten und tankten noch Wasser nach für das Hausboot. Um Zehn brachen wir auf, heute sollte es von Grou nach Leeuwarden gehen. Dort kamen wir kurz vor 13 Uhr an und mein Mann ging erstmal mit Bronco auf den dortigen Markt und kaufte uns leckere Lachssemmel. Anschließend bummelte ich mit meinem Mann über den Markt (Wilhelminaplein) welcher mittelgroß ist und zahlreiche Stände aufweist welche Käse, Backwaren, Wurst, Blumen, Kleidung u.v.m. anbieten. Danach bummelten wir noch durch die Leeuwardener Innenstadt und staunten dass dort soviel los war. In den Niederlanden hatten alle Läden auf, trotz Feiertag (Karfreitag) und scheinbar nutzten das zahlreiche Leute aus zum Shoppen.

 


 

Kurz nach Vier kehrten wir zurück zum Hausboot und kochten uns Djuvec-Nudeln (Huhn-Paprika-Nudeln). Von 17 bis 18:45 Uhr waren wir erneut in Leeuwarden unterwegs. Zuerst ging es zum Brunnen „Love“, danach besichtigten wir den Leeuwardener Bahnhof, anschließend schauten wir uns die bekannte kleine Kerkstraat an, weiter ging es durch den Prinsentuin Park und abschließend noch in den Westerpark. Wie ihr merkt, Hausbooturlaub ist alles andere als langweilig ;-)

 


 






Mein Mann hat über den Bahnhof in Leeuwarden gebloggt: 

https://bahnalltag.blogspot.com/2022/06/bahnhof-leeuwarden.html

 

 Gegen 23:15 Uhr gingen wir glücklich und zufrieden ins Bett.



*** 6. Tag – Samstag, 16.04.22 – Leeuwarden nach Harlingen:

Um 8 Uhr sind wir aufgestanden und um 9 Uhr frühstückten wir.

Wir stellten beim Eier essen fest, dass das Salz wohl aufgrund der Feuchtigkeit im Boot fest geworden war. Das müssen wir bei unserer nächsten Reise besser machen, evtl. den Salzstreuer mit Reiskörnern bestücken.

9:45 Uhr bis 10:15 Uhr machten wir einen kleinen Spaziergang durch die Leeuwardener Innenstadt, die Läden waren schon geöffnet aber alles wirkte noch richtig verschlafen. Auch ein kleiner Markt fand statt.


Um 10:30 Uhr legten wir ab in Leeuwarden, heute sollte es über Franeker nach Harlingen gehen. Das Wetter war richtig schön und sonnig und so beschlossen wir kurz nach 11 Uhr nicht direkt nach Fraeneker zu fahren sondern die Kleie Route zu nehmen. Aufgrund des richtig tollen Wetters hielten wir kurz nach 12 Uhr in einem netten Ort an um unser Verdeck des Hausbootes das erste Mal komplett abzubauen. Ging einfacher als gedacht! Nun fuhren wir quasi komplett frei ohne Dach über dem Kopf.

 




 

Die Fahrt war landschaftlich einfach wunderschön und um 14:30 Uhr erreichten wir Franeker. Franeker überraschte uns total positiv! Eine nette Stadt mit vielen kleinen Läden, Cafes, Kirche, richtig idyllisch. Irgendwann müssen wir dort mal eine Übernachtung einplanen wenn wir mal wieder mit dem Hausboot in Friesland unterwegs sind. Auch der Brunnen, die Oort’sche Wolke, war nett anzusehen. Zurück auf unserem Hausboot gab es erstmal leckere Schinkennudeln und gegen Viertel nach Vier fuhren wir weiter nach Harlingen.




 

Harlingen erreichten wir um 17:15 Uhr und wir brachen auf zu einem eigentlich kurzen Spaziergang. Tja, aus kurz wurden 6,4 km.

Wir schlenderten zunächst zum Hafen, dann weiter ans Meer und den schönen Strand, dann schauten wir uns noch den Brunnen „Der Wal in Harlingen an“. Harlingen ist eine für Friesland eher große Stadt, lebhaft, schöne Innenstadt und eigent sich durchaus auchmal für einen mehrtägigen Urlaub.

Gegen dreiviertel neun kamen wir ziemlich groggy zurück am Hausboot an. Frühs Leeuwarden, mittags Franeker, abends Harlingen – ja, so eine Hausbootrundreise ist alles andere als langweilig!

 










 

Um 23:30 Uhr fielen wir eigentlich müde ins Bett, schliefen aber dennoch relativ schlecht, irgendwie war es total hell im Boot, vermutlich wegen der Straßenlaternen.



*** 7. Tag – Sonntag, 17.04.22 – Harlingen nach Bolsward:

Ziemlich gerädert standen wir um neun auf, frühstückten und gingen mit Bronco Gassi. Über eine Stunde waren wir unterwegs und stellten fest, dass es näher am Zentrum auch tolle Anlegeplätze gibt. 


 

Wir haben also mit unserem Hausboot zu ausserhalb angelegt, das würden wir nächstes Mal besser machen. Wir schlenderten gemütlich nochmal ans Meer und zum Strand, Bronco hatte so richtig Freude dort. Zurück am Hausboot vesperten wir noch eine Kleinigkeit und legten um 13:30 Uhr ab gen Bolsward. Auf Bolsward freute ich mich so richtig! Wir waren 2016 schon mal dort, damals noch mit unserer kleinen Perserkatze Junis.

Die Strecke von Harlingen nach Bolsward war sehr schön und actionreich! Teilweise sehr enge Kanäle und so richtig niedrige Brücken. Aber mein Mann meisterte alles prima, nur einmal dotzten wir ganz leicht mit unserem Boot an einem Holzbalken an, zum Glück ist aber nichts passiert.

 




 

Um 16:30 Uhr mussten wir leider einen unfreiwilligen Halt kurz vor Bolsward einlegen da dort die Brücke erst wieder um viertel nach fünf bedient wurde. Wir nutzten die Zeit und kochten uns leckere Nudeln mit Schweinesteak. Um halb sechs legten wir dann endlich in Bolsward an.


Von halb sieben bis halb acht schlenderten wir gemütlich durch Bolsward. Der Fledermaus Brunnen befindet sich in Bolsward direkt vor der Kirche und liegt daher schon mal sehr idyllisch. Die Innenstadt ist auch sehr nett und über den dortigen Kanälen befanden sich diesesmal Herzerl, 2016 hingen dort noch Fahrräder. 


 

Nun besuchten wir noch den Julianapark, ein wirklich sehr schöner Park mit Seen, Springbrunnen, Rosengarten, gemütlichen Bänken und vielen Enten, teilweise sogar mit winzigen Babyenten.



 
 

Um 23 Uhr ging es ab ins Bett und wir schliefen so richtig, richtig gut!



*** 8. Tag – Montag, 18.04.22 – Bolsward nach Workum über Makkum:

Bei schönstem Sonnenschein um 7:45 Uhr sind wir aufgestanden, frühstückten und brachen gegen halb zehn auf. Von Bolsward aus solle es heute nach Workum gehen mit Zwischenstopp in Makkum. Man beachte das Wort sollte! ;-)

Um elf kamen wir in Makkum an und während ich erstmal ein Nickerchen einlegte war mein Mann fleissig und putze außen das Hausboot. Jaaaa, so muss es sein! :-)

 




Von 13 Uhr bis 13:20 Uhr machten wir einen kurzen Spaziergang durch Makkum. Makkum ist wirklich schön, klein aber fein und evtl. irgendwann auch mal eine Übernachtung wert.


Tja, nun war es soweit! Spontane Routenänderung! Statt nach Workum wollten wir nun doch durchfahren bis Stavoren. Irgendwie waren wir uns plötzlich nicht mehr sicher ob wir in Workum übernachten sollten, lohnt sich das? Von daher entschieden wir uns spontan direkt nach Stavoren weiter zu fahren, völlig ungeplant, Brückenöffnungszeiten nicht gecheckt etc. Ob das klappt? 

 



Abfahrt in Makkum war um 13:30 Uhr und um 15 Uhr fuhren wir durch Workum. Nun ging es über die Seen Gaastmeer, De Flüssen, Heeger Meer weiter nach Stavoren. Da wir nicht wirklich wussten wie lange die Fahrzeit beträgt kochte ich dieses Mal während der Fahrt. Es gab eine leckere Hackfleisch- Paprika-Reis-Suppe welche wir uns während dem Fahren schmecken ließen.


 

Kurz vor 5 hatten wir unseren 1. Rettungseinsatz, ein anderes Boot hatte sich festgefahren und bat um Hilfe. Das war Aufregung pur für mich, ich sollte das Seil vom anderen Boot fangen und beim ersten Mal ging das natürlich prompt schief. Danach klappte alles und wir konnten dem anderen Boot helfen.

Um 17:30 Uhr erreichten wir dann Stavoren und tankten erstmal das Wasser auf welches man im Boot ja fürs Duschen, kochen und so braucht. Puhh, warm war es mittlerweile, im Bootsinneren herrschten 32 Grad. Also im Hochsommer Bootsfahren wäre definitiv eher nichts für uns!

Wir freuten uns riesig dass die spontane Routenänderung gut geklappt hat, von Bolsward nach Stavoren brauchten wir 5,5 Stunden.

 


 

Um 18:20 Uhr brachen wir auf um Stavoren zu erkunden. Zunächst schauten wir uns den dortigen Brunnen an. Der Fischbrunnen in Stavoren befindet sich ganz in der Nähe des dortigen Bahnhofes und war definitiv der spaßigste Brunnen! 


 
Irgendwie, die Sonne schien, vor dem Brunnen befanden sich Bänke wo ich mit unserem Hund Bronco Platz nahm und plötzlich feststellte dass sich mein Mann mutig Schuhe und Socken auszog um tapfer in das Fischmaul zu krabbeln um darin Platz zu nehmen!

Das war eine Gaudi!

Er wurde zum Glück weder verschluckt noch gefressen und konnte den Stavorener Fischbrunnen heil wieder verlassen. Nun genossen wir ein leckeres Softeis und saßen gemütlich am Ijsselmeer. Nachdem wir noch den roten Leuchtturm am Hafen betrachtet haben schlenderten wir am Deich entlang zum Strand. Der Weg dorthin war richtig toll, viele freilaufende Schafe samt Schafsbabys. Bronco war entzückt! Stavoren ist nicht sehr groß aber dennoch wunderschön! Kurz vor acht kamen wir wieder am Hausboot an und gegen halb elf war Bettzeit. 






Mein Mann hat über den Bahnhof in Stavoren gebloggt:

 

https://bahnalltag.blogspot.com/2022/06/Bahnhof-Stavoren.html

 

*** 9. Tag – Dienstag, 19.04.22 – Stavoren nach Heeg:

Um 9 Uhr standen wir auf und gegen 11 Uhr gingen wir nochmal schön zum Deich und ans Ijsselmeer. 

 

 

Gegen zwölf kehrten wir zurück, ich legte mich erstmal hin, leider war es mir relativ schwindelig an diesem Vormittag. Mein Mann ging schön einkaufen und besichtigte dann noch den Bahnhof von Stavoren. Um 14 Uhr legten wir ab, heute sollte es nach Heeg gehen. Um 14:45 Uhr legten wir einen Zwischenstopp am 5 Sterne Campingplatz de Kuilart an. Wir wollten uns diesen Campingplatz genauer anschauen und herausfinden ob sich dieser auch mal für einen richtigen Campingurlaub mit unserem Wohnwagen eignen würden. Begeistert waren wir jedoch nicht wirklich, nach einem Vesper setzten wir unsere Hausbootreise fort. Über De Flüssen und das Heeger Meer ging es nun, sehr hohe Wellen peitschten uns entgegen und es war starker Gegenwind. 

 

Um 17:30 Uhr erreichten wir Heeg und mussten erstmal kompliziert das Hausboot rückwärts einparken und festmachen. Aber auch das bekamen wir hin, mein Mann ist schon ein echter Hausbootprofi! ;-) Von 18 Uhr bis 19:30 Uhr spazierten wir durch Heeg. Eigentlich wollten wir in Heeg schön essen gehen, leider hatte aber fast alles zu. Wie ausgestorben! Wir gingen zum Heempark in Heeg welcher sich aber als weiter weg als gedacht rausstellte und relativ unspektakulär war. Nach 4 km Spaziergang, mit Kreislaufproblemen und Hunger kamen wir zurück am Boot an. Meine Nerven lagen blank, irgendwie war es die letzten Tage doch einen Tick zuviel Action für mich. Mein Mann gab sich dann so richtig Mühe und bereitete Rührei und mit Käse überbackene Baguettes zu. Sehr lecker! Meine Stimmung hellte sich wieder auf. Ins Bett gingen wir an diesem Abend um 23 Uhr.

 

*** 10. Tag – Mittwoch, 20.04.22 – Heeg nach Drachten:

Wie anfangs erwähnt sollte unsere Reise nun von Heeg, Balk, Woudsend, Sloten, Langweer zurück nach Sneek führen. Da wir aber von den vielen einzelnen Städten und Stopps fast übersättigt waren entschieden wir spontan von Heeg nach Drachten zu fahren. Lieber mal wieder gemütlich eine längere Strecke mit dem Boot zurücklegen als täglich zig Kilometer lang Städte zu erkunden.

Außerdem wollte ich schon immer mal Drachten sehen und daher freute ich mich riesig auf den heutigen Tag.


9:50 Uhr machten wir unsere „Guys and Dolls“ startklar und auf ging es gen Drachten. Die Fahrstrecke war richtig toll, sonnig aber es wehte ein eisiger Wind. 






 

Drachten erreichten wir um 15 Uhr und wir legten dort sehr zentral im neuen Passantenhafen an. Die Sonne lachte und wir bummelten erstmal durch die Innenstadt von Drachten. Diese war echt klasse, viele Läden, Cafes, Restaurants und so. Anschließend gingen wir noch kurz was einkaufen und dann gab es lecker Schnitzel mit Kartoffelkugeln. Abends besuchten wir noch einen Park in Drachten, gingen nochmal durch die Innenstadt zu einem anderen Park und kehrten gegen viertel nach acht zum Boot zurück. Um elf fielen wir müde ins Bett, leider war es nachts wieder mal sehr hell aufgrund der vielen Lampen am Hafen.




 
 

*** 11. Tag – Donnerstag, 21.04.22 – Drachten nach Sneek (Holiday Boatin Anlegehafen):

Um viertel nach acht standen wir auf, die Sonne strahlte, der eisige Wind war verschwunden. Loben möchte ich das absolut tolle und saubere Sanitärgebäude im neuen Passantenhafen von Drachten! Um 10:50 Uhr brachen wir auf, über De Alde Faenen sollte es heute zurück nach Sneek zum Anlegehafen von Holiday Boatin gehen. Die Fahrt war wunderschön und um 12:30 Uhr machten wir Halt an einem idyllischen Anlegeplatz in den Faenen. Dort spielten wir erstmal eifrig mit Bronco auf einer tollen Wiese. 

 


 

Mein Mann war sich zwischenzeitlich nicht mehr sicher ob unsere Tankanzeige korrekt funktionierte. Irgendwie bewegte sich der Zeiger nicht. Vorsichtshalber legten wir daher in Earnewald einen Tankstopp ein. Anschließend gab es leckeres Rindfleisch mit Spätzle und Jägersauce. 

 


Um 17:10 Uhr kamen wir bei Holiday Boatin an. Eigentlich wollten wir dort den Abend verbringen, übernachten und am nächsten Morgen heimfahren.

Spontan packten wir aber alles zusammen, gaben unser Hausboot zurück, checkten aus und starteten die Heimreise. Wir dachten über Nacht heimzufahren hat ja auch Vorteile, weniger Verkehr und so.


Nachts um 2 Uhr erreichten wir Nürtingen und kamen wohlbehalten zuhause an.



~~~ Unsere Hausbootrundreise 2022 – Unser Fazit ~~~

Das war also unsere 3. Hausbootrundreise!

Wir haben sehr viel gesehen, sehr viel erlebt, Freude, Action, Erholung aber auch teilweise Stress, Hektik, Überanstrengung. Eine Hausbootrundreise ist alles andere als langweilig!


Das Tolle an einer Rundreise mit einem Hausboot ist einfach, dass man die Natur bewusst erleben und genießen kann. Während der Fahrt hat man meistens grüne Wiesen soweit das Auge reicht um sich. Sieht Kormorane, Hasen, Rehe, Kühe, Pferde, Schafe u.v.m. und hat eben kein Massentourismusgefühl sondern meistens Ruhe und Entspannung. Man ist jeden Tag woanders, man kann viel entdecken und ist zeitlich total flexibel (keine An- / Abreisezeiten in den Häfen).

Toll ist ein Hausbooturlaub auch für den Hund! Er erlebt viel, kann fast überall hin mit und falls er mal bellt ist das nicht wild. 

 




Gut, teilweise hatten wir fast zuviel Action das würden wir nächstes Mal ein bisschen anders planen. ;-) Und dass es nachts so kalt war, das war schon nervig. Schade dass die Bootsheizung so schlecht regulierbar ist, wobei das natürlich vom Boot abhängig ist.


Ob ich noch mal eine Hausbootrundreise durch Friesland machen werde?

Hmm… JA – auf jeden Fall!


Großes Lob auch noch an Holiday Boatin! Ihr wart super freundlich, alles klappte reibungslos und die Doerak LX 911 AK mit dem netten Namen „Guys and Dolls“ war ein tolles Hausboot auf welchem mein Mann, unser Hund Bronco und ich uns sehr wohlfühlten!


Liebe Blogleser und Blogleserinnen, ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim Lesen meines Blogposts über unsere Hausbootrundreise 2022 und ich konnte Euch ein Stück weg mit auf Reisen nehmen!

 

 

 

6 der 11 Fountains - 11 Springbrunnen Elfstädtetour Friesland konnten wir anschauen während unserer Hausbootrundreise 2022, mehr darüber erfahrt ihr hier: